Webseitenbesucherzahlen messen

Website-Besucherzahlen ermitteln: Mit diesen Tools geht’s!

Die Website-Besucherzahlen geben vor allem bei neu erstellten Webseiten einen ersten Eindruck, darüber, wie gut die Seite funktioniert und ob sie richtig indexiert ist. Für Webseitenbetreiber ist es daher wichtig, Tools zur Messung der Website-Besucherzahlen zu nutzen. Schließlich bringen SEO-Maßnahmen und alle Anstrengungen zur Steigerung des Website Traffics wenig, wenn sie nicht auch gemessen werden können.

Warum es wichtig ist, die Besucher auf der Website zu zählen

Viele Unternehmen erzielen heute einen großen Teil ihres Neugeschäfts über ihre eigene Webseite. Dank Content Marketing landen viele Besucher über die organischen Suchergebnisse auf der Firmenwebsite, andere werden durch gezielte Werbekampagnen dorthin geführt. Ob die Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung und anderer Online-Marketing-Anstrengungen fruchten, zeigt sich im ersten Schritt anhand der Besucherzahlen auf der Website.

Webseitenbetreibern stehen mehrere Tools zur Verfügung, um die Anzahl der Besucher auf der Website zu zählen.  Wir wollen uns einige davon ansehen!

Website-Besucherzahlen messen mit den richtigen Tools

Heutzutage steht eine große Anzahl verschiedener Softwares zur Verfügung, mit denen sich die Besucherzahlen einer Webseite überwachen lassen. Einige davon sind sogar kostenlos verwendbar. Andere kostenpflichtige Softwares bieten jedoch die Darstellung erweiterter Statistiken.

Google Analytics

Das wohl meistgenutzte Tool zur Messung von Besucherzahlen ist mit Sicherheit Google Analytics. Das kostenlose Analysetool von Google lässt sich sehr einfach einrichten und gut mit anderen Google-Diensten wie Google Ads verknüpfen. Um die Besucher auf der Webseite zu zählen, ist lediglich ein Tracking-Code in der Webseite einzufügen.

Analytics stellt alle wichtigen Parameter der Seite hinsichtlich der Website-Besucher dar. Dazu gehört der Anteil wiederkehrender Besucher, die Verweildauer, Herkunftsorte, besuchte Seiten und auch die Besucherquellen. Mit diesem Tool lässt sich schnell herausfinden, ob ein neuer Blogbeitrag gut angekommen ist und über welche Kanäle die Besucher überhaupt auf die Webseite gelangt sind.

Seobility

Nicht kostenlos, aber mit dem Versprechen, noch genauere Ergebnisse zu liefern, schickt sich Seobility als Angebot für alle an, denen Analytics nicht genug ist. Mit diesem SEO-Tool lassen sich nicht nur Website-Besucherzahlen messen. Die Software gibt auch Hinweise darauf, wie sich die Klicks auf die Webseite steigern lassen. Regelmäßige Onpage-Analysen decken Optimierungspotenziale und Seitenfehler auf. Zudem können mit dem Keyword-Monitoring auch die Rankings verschiedener Suchbegriffe gemessen werden. Ein Linkbuilding-Tool hilft beim Aufbau von Backlinks. Selbstverständlich wird auch dargestellt, welche Seiten wie oft von Nutzern besucht werden.

E-Tracker Web Controlling Suite

Ebenfalls kostenpflichtig ist die Web Controlling Suite von E-Tracker. Neben den KPIs, die auch Google Analytics bietet, ist eine Echtzeit-Web-Analyse möglich, um das Besucherverhalten besser zu verstehen. Besonderes Augenmerk wird auf Shop-Analyse und User Experience gelegt. Auch dieses Webseite-Analysetool geht somit deutlich über die Messung der Besucherzahlen hinaus.

Besucherzahlen der Mitbewerber messen

Die eigenen Website-Besucherzahlen und die dazugehörigen Kennzahlen wie Verweildauer, Absprungrate und besuchte Seiten zu kennen, ist wichtig. Richtig interessant wird es allerdings erst, wenn auch die Website-Besucher der Konkurrenz ermittelt werden. Die Analyse des Mitbewerbs ist im strategischen Online Marketing beinahe unerlässlich.

Mit einem Blick auf die Website-Besucherzahlen der Mitbewerber wird klar, wo die Benchmark liegt und wie viel Luft noch nach oben ist. Bei der genauen Analyse von Konkurrenz-Webseiten lassen sich Rückschlüsse auf die Erfolgsgeheimnisse anderer Player ziehen. Um diese Daten auszuwerten, braucht es allerdings andere Tools. Mit den folgenden Softwares lassen sich Besucherzahlen fremder Webseiten auswerten.

SE Ranking

SE Ranking bietet schon in der kostenfreien Version eine Vielzahl an Analysen. Die monatlichen Klicks werden auch getrennt nach bezahlten und organischen Quellen angegeben. Noch wichtiger für die Mitbewerbsanalyse: die Keywords, zu denen die Seite rankt, lassen sich genau auslesen. Auf diese Weise lassen sich Rückschlüsse darauf ziehen, über welche Suchbegriffe die Seite die meisten Besucher erhält. Im Vergleich mit der eigenen Webseite zeigt sich dann, auf welche Begriffe gesetzt werden sollte.

SEMRusch

Die Plattform SEMRush legt den Fokus eigentlich auf die Keywordanalyse. Besonders interessant ist hier allerdings der Vergleich von Keywords mit Wettbewerbern. Der Traffic wird anhand der Keywords und ihrer Rankings geschätzt, weshalb die Zahlen nicht ganz genau zu nehmen sind.

Urlmetriken

Die Seite Urlmetriken bietet eine schnelle und einfache Methode, sich einen Überblick über die Besucherzahlen und Rankings einer beliebigen Seite zu machen. So wird ein geschätzter Wert der monatlichen Besucher angegeben, aber auch der indexierten Seiten sowie Verlinkungen. Darüber hinaus geht Urlmetriken jedoch nicht sehr in die Tiefe.

Website-Besucherzahlen messen & DSGVO

Wer Daten über die Besucher auf der Webseite sammelt, muss dabei auch Datenschutzvorgaben beachten. Seit der Einführung der DSGVO stehen gerade US-Tools wie Google Analytics unter strenger Beobachtung. Nutzer müssen über ein Cookie Banner ihre eindeutige Einwilligung zur Datenübermittlung erteilen. Das macht die Messung leider auch etwas ungenau. Denn Google Analytics zählt beispielsweise nur jene Besucher auf der Webseite, die die Datenschutzrichtlinien auch akzeptiert haben. Andere Besucher hingegen bleiben unsichtbar.

Ergänzungen & Alternativen zum Messen der Website-Besucher

Als Ergänzung gleichen viele Webmaster die Besucherzahlen daher mit der Google Search Console ab. Dieses ebenfalls kostenlose Tool von Google wertet die Klicks aus, die über die organischen Suchergebnisse bei Google zustande kommen. Der Vorteil dabei: Hier werden auch gleich die Suchbegriffe angezeigt, die Nutzer bei Google eingegeben haben – eine wertvolle Quelle für die künftige SEO-Keyword-Recherche. Mit diesem Wissen lässt sich die Anzahl der Besucher erhöhen.

Eine weitere Alternative, um Webseitenbesucher zu zählen, bietet die Plattform Matomo. Die Open-Source-Software kann auf dem eigenen Server gehostet werden, sodass die Datenkontrolle immer in eigenen Händen bleibt. Auch ohne Tracking Cookies liefert Matomo somit verlässliche Informationen über die Entwicklung der Besucherzahlen auf der Webseite, ohne dabei Datenschutzrichtlinien zu verletzen.

Wollen Sie erfahren, wie Sie die Besucherzahlen auf Ihrer Webseite genauer messen und auch erhöhen können? Als digitale Webagentur stehen wir Ihnen gerne für einen kostenlosen Beratungstermin zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns gleich!  

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