Umlaute und Sonderzeichen: Gmail setzt Akzente

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2012 schuf die Internet Engineering Task Force (IETF), deren Aufgabe nach eigenen Angaben die Verbesserung des Internets ist, einen neuen, internationalen E-Mail-Standard, der die Verwendung nicht-lateinischer Zeichen sowie akzentuierter lateinischer Zeichen zulässt. Die Umsetzung dieses neuen Standards obliegt jedoch jedem E-Mail-Provider selbst, der sein System entsprechend adaptieren muss. Gmail macht nun den Anfang.

Ö für Österreich

Ab sofort operiert Gmail nach dem IETF-Standard und erlaubt das Senden an sowie das Empfangen von E-Mails, die von Adressen mit nicht-lateinischen Zeichen sowie akzentuierten lateinischen Zeichen kommen. Somit ist beispielsweise das für Österreich wichtige Verwenden von Umlauten in E-Mail-Adressen ab sofort möglich. José und Bjørn werden ebenfalls neue Möglichkeiten eröffnet. Zu den nicht-lateinischen Schriftzeichen zählen aber auch andere Schriften, beispielsweise das Chinesische oder die indische Schrift Devangari.

Der Anfang ist gemacht

Für Google ist das jedoch erst der Anfang. Der IETF-Standard soll demnächst auch für den Google-Kalender freigeschalten werden. In nicht allzu ferner Zukunft soll es Usern ermöglicht werden, neue Gmail-Adressen mit eben jenen Zeichen anzulegen.

Quelle:   Search Engine Journal
Autor: Walter Kraus

Copyright Foto: kbuntu/Bigstock.com

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