Was bedeutet Serverfehler 500?

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Was bedeutet Serverfehler 500?

 

Der Serverfehler 500 ist ein Sammelbecken für serverseitige Fehler und gibt keine definitive Aussage über das eigentliche Problem. Zu den möglichen Verursachern zählen Skriptfehler, .htaccess-Probleme, falsche Berechtigungen, Serverüberlastung oder zu wenig Arbeitsspeicher. Nach einem Check der jüngsten Updates und Log-Files will jedes potenzielle Problemfeld Schritt für Schritt überprüft und ausgeschlossen werden.

 

Das steckt hinter dem Fehlercode

 

Drei Ziffern, ein gewaltiges Fluchen: Status- oder Fehlercodes gehören zum administrativen Alltag im Netz. Manche erklären einfach nur, dass etwas nicht stimmt. So auch Serverfehler 500, der eigentlich wenig über das eigene Problem verrät. Er ist eine Art Sammelbecken für sämtliche serverseitigen Fehler, die das Erfüllen einer Client-Anfrage verhindern. Die gewünschten Inhalte können zwar nicht angezeigt werden, sind allerdings nicht betroffen. Wenn also mit dem Content alles in Ordnung ist, wie kann es zum Serveraufstand kommen?

 

Wie kommt es zu Serverfehler 500?

 

Bei solchen Sammelbecken-Codes gibt es erst einmal kräftige Fragezeichen, woran es denn tatsächlich aktuell krankt. Entsprechend muss in der Regel ein Katalog an möglichen Ursachen abgearbeitet werden, um der Wurzel des 500er-Übels auf die Spur zu kommen. Dazu zählen:

  • Zu wenig Arbeitsspeicher
  • Probleme mit Themes und/oder Plugins
  • Skriptfehler
  • Fehler in der .htaccess-Datei (Probleme in der Konfiguration betreffen die gesamte Website)
  • Fehlerhafte Berechtigungen (bestimmte Files müssen bestimme Schreib- und Leserechte erfüllen)
  • Timeouts oder Fehler im PHP-Bereich
  • Fehler und/oder Überlastungen am Zentralserver

 

So können Probleme mit Fehlercode 500 behoben werden

 

Das ist natürlich eine große Bandbreite an potenziellen Problemfeldern, die entsprechend abgearbeitet werden wollen. Zunächst sollte immer überprüft werden, ob das Problem auch bei anderen Usern besteht, und ob es sich nach wenigen Minuten bzw. nach Löschen von Cookies und Cache von selbst löst. Ist das nicht der Fall, haben Administrator*innen folgende Möglichkeiten:

  • Zunächst sollten jüngste Änderungen und Fehlerprotokolle durchgearbeitet werden. Häufig liegt das Problem bei Plugin-Updates und Inkompatibilitäten durch CMS-Aktualisierungen.
  • Die .htaccess-Datei kann gecheckt werden, indem ein Backup der bisherigen Version angelegt und eine neue Variante hochgeladen wird. Lässt sich die Site nun problemlos aufrufen, findet sich der Fehler im .htaccess-Bereich.
  • Die Speicherkapazität lässt sich, je nach CMS, durch einen entsprechenden Eintrag im Config-File erhöhen. Entsprechende Möglichkeiten sind ggf. mit dem Webhost abzuklären.
  • Per FTP lassen sich die Berechtigungen schnell überprüfen. Dateien weisen in der Regel den Wert 644, Verzeichnisse die 755 auf.
  • Plugin-Probleme werden untersucht, indem zunächst alle Erweiterungen deaktiviert und diese Schritt für Schritt reaktiviert werden.
  • Hilft keiner dieser Schritte weiter, sollte der Webhost kontaktiert werden.

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