Verbesserte Sicherheitsstandards für die eigene Website

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Verbesserte Sicherheitsstandards für die eigene Website

Safety first – dieser Leitspruch gilt natürlich auch im Internet. Sicherheit spendet Vertrauen in allen Bereichen von der Website über den Blog bis zum Online-Shop. Der Schutz von Daten und vertraulichen Informationen ist Pflicht und sollte bereits bei der Programmierung des jeweiligen Web-Bereichs fix eingeplant sein. Folgende Tipps sorgen für optimale Sicherheitsstandards und bestmöglichen Schutz.

Passwörter und Zertifikate

Los geht es mit den Basics. Tatsächlich gelten Passwörter nach wie vor als größte Schwachstelle, denn es ist unheimlich beliebt, einen vertrauten Namen bzw. Begriff oder eine einfache Zahlenkombination zu verwenden. Diese lassen sich durch Algorithmen schnell – viel zu schnell – knacken. Der Adminbereich sowie der FTP-Zugang wollen umfassend geschützt werden durch lange Passwörter mit Kombinationen aus Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern und Symbole. Zusätzlicher .htaccess-Passwortschutz sowie erzwungene komplexe Passwörter für registrierte Nutzer sind der perfekte Bonus. Verwaltungsprogramme speichern sämtliche Passwörter für alle Zugänge. Hier ist ein komplexes Masterpasswort ebenfalls Pflicht.

 

Arbeiten Sie bereits mit SSL? Falls nein, ist jetzt Zeit zur Umstellung. Seit einigen Monaten weisen die wichtigsten Browser in der Statusleiste auf ungesicherte Verbindungen hin, was bei Usern selbstverständlich nicht gerade für großes Vertrauen sorgt. HTTP wird zu HTTPS – Pflicht für sensible Daten, für DSGVO-Konformität und zudem ein nicht zu verachtender Rankingfaktor in Suchmaschinen. Viele Hosting-Anbieter stellen SSL-Zertifikate bereits in ihren Grundpaketen zur Verfügung.

Updates und Backups

Apropos Basics: Ohne Sicherungen und Aktualisierungen liefern Sie Ihre Website Hackern und Malware nahezu ungeschützt aus. Veraltete Systeme, Themes und Plugins sind ein absolutes Unding. Schnell lassen sich entsprechende Schwachstellen entlarven und für schadhafte Zwecke nützen, zumal der Großteil aller Websites mit Content-Management-Systemen arbeitet. Regelmäßige Updates der Systeme und aller Bestandteile sind Pflicht. Eingestellte Themes und Plugins wollen durch Alternativen ersetzt, nicht verwendete Zusätze deinstalliert werden. Wer nur jene Features installiert, die auch benützt werden, stellt den optimalen Betrieb sicher. Gecrackte Premium-Versionen sind so und so ein absolutes No-Go und nahezu garantierte Malware-Schleusen. Daher sollten sämtliche Erweiterungen nur von den offiziellen CMS-Sites installiert werden.

 

Ihre Website ist also up-to-date, aber wie sieht es mit den Backups aus? Falls etwas schiefgeht – egal ob durch Hack und Malware, beim Hoster-Umzug oder nach Problemen bei der Update-Installationen – rettet eine aktuelle Sicherung Leben, oder zumindest das angespannte Nervenkostüm. Backups wollen regelmäßig und umfangreich durchgeführt werden, je nach Größe sowie Aktualisierungs-Häufigkeit Ihrer Site. Dies kann manuell über FTP-Programme sowie Datenbank-Zugriff oder automatisch durch eigene Plugins für diverse Content-Management-Systeme geschehen.

Bonus-Tipps für Experten

Neben diesen essenziellen Standards, die absoluten Must-Haves im Security-Bereich, sollten Profis ebenso auf die beiden folgenden Varianten setzen. Gerade bei größeren Websites, die täglich mit sensiblen Daten umgehen, sollten diese Tipps Pflicht sein:

  • Eigene CMS-Plugins fügen Ihrer Website Security Headers hinzu. Diese erhöhen die Sicherheit bei Browser-Anfragen an den Server und verhindern beispielsweise gefährliches Cross-Site-Scripting, der versuchte Zugriff auf Benutzerkonten durch das Ausnützen etwaiger Sicherheitslücken.
  • Nicht nur Rechner verfügen über Firewalls, auch Websites und Web-Anwendungen könnten – und sollten – mit sogenannten Web Application Firewalls (WAF) arbeiten. Diese entdecken verdächtige Muster, unterbrechen die Kommunikation und führen, je nach Plugin und gesetzten Einstellungen, weitere Schritte durch (z.B. Blacklisting der jeweiligen IP-Adresse).

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