Richtiges Arbeiten mit Sprachversionen

Richtiges Arbeiten mit Sprachversionen

Mehrere Versionen, mehrere Probleme?

Wenn eine einsprachige oder auf eine Region zugeschnittene Seite erweitert wird, sollten Sie zunächst etwaige Fehler und Probleme auf der Ursprungsseite eliminieren. Durch mehrere Versionen vermehren sich auch die Probleme automatisch. Im ersten Schritt überprüfen Sie Ihre bestehende Seite gründlich und stellen sämtliche Fehler ab. Danach nehmen Sie künftige Erweiterungen bedenkenlos in Angriff.


Der richtige Umgang mit Sprachversionen

Nichts ist ärgerlicher, als für seine Firma eine englischsprachige Seite erstellt zu haben, doch unter den englischen Google-Suchergebnissen tauchen nur Ihre deutschsprachigen Seiten auf. So schaffen Sie lokalisierten Content:

  • Klare Sprachversion: Vermeiden Sie Übersetzungen auf ein- und derselben Seite, und verwenden Sie stattdessen separate Seiten für die jeweiligen Sprachversionen. Überlegen Sie sich ebenso, wie viele und welche Texte Sie in welchem Ausmaß übersetzen.
  • Einfache Sprachsprünge: Sofern es technisch möglich ist, verlinken Sie die verschiedenen Sprachversionen einer Einzelseite direkt. Wer auf der deutschen Seite zu einem bestimmten Hotelzimmer gelandet ist, möchte bei Auswahl der englischen Version nicht unbedingt auf die Startseite zurückgeschickt werden, sondern direkt beim Hotelzimmer auf Englisch landen.
  • Sinnvolle URL-Wahl: Während Google und andere Suchmaschinenbetreiber die Sprache auf Inhaltsbasis bestimmen, ist für Ihre User die Domain an sich wichtiger. Erweitern Sie diese mit Länderkennungen, beispielsweise oder https://en.testseite.at/. Letztere Version ist nach SEO-Gesichtspunkten die beste Wahl.

Duplicate Content vermeiden

Vor allem bei regional unterschiedlichen Seiten mit gleicher Sprache, aber auch bei nur teilweise übersetzten unterschiedlichen Sprachversionen können doppelte Inhalte entstehen. Ohne entsprechende Kennzeichnung erkennt Google diesen SEO-Fauxpas und bestraft ihn mit empfindlichen Ranking-Verlusten. Prinzipiell sollten Sie auf individuelle Inhalte für jede Region und Sprache setzen. Ist das nicht möglich, lässt sich das Crawlen entsprechender Seiten über die robots.txt oder den Robots-Meta-Tag „noindex“ verhindern. Durch Weiterleitungen oder, viel besser, Canonical-Tags legen Sie die bevorzugte Variante fest und verhindern doppeltes Crawling.


rel-alternate-hreflang

Sie haben Nutzer aus aller Welt und verwenden gleich mehrere Sprachversionen? Sie möchten, dass Ihre User automatisch auf der richtigen Sprache landen? Dann sind die Attribute rel=“alternate“ hreflang=“x“ besonders wichtig für Sie. „x“ wird durch Sprache und Land / Region ersetzt. Fügen Sie das Link-Element im Header hinzu oder pflegen Sie die Sprachversionsinformationen in die Sitemap ein. Haben Sie alle hreflang-Elemente korrekt eingearbeitet, wird Ihnen in der Search Console (früher: Google Webmaster-Tools) eine Auswertung der Suchanfragen nach Länder- und Sprachversionen angezeigt.

Achtung: Bestimmen Sie den Sprachwert „x“ nicht selbst, denn dieser hängt nicht immer mit dem gängigen Ländercode überein. Orientieren Sie sich vor allem am Format von ISO 639-1.

Mit mehreren Regions- und Sprachversionen öffnen Sie Ihren Online-Auftritt einem wesentlich breiteren, unter Umständen sogar weltweiten Interessentenkreis. Ein gewisses technisches Knowhow ist dafür unerlässlich. Holen Sie sich tatkräftige Unterstützung von den Webprofis von pinzweb.at. Wir wissen genau, wie wir Ihre mehrsprachige Website für Suchmaschinen und User optimieren. Möchten Sie mehr erfahren? Dann besuchen Sie uns am besten zu einem unverbindlichen
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Autor: Oliver Resl

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