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Wann brauche ich ein Child Theme fĂŒr meine Website?

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Wann brauche ich ein Child Theme fĂŒr meine Website?

WordPress-Themes ermöglichen verschiedenste Optionen zur Individualisierung durch direkte Änderungen am Code, beispielsweise fĂŒr Farbschemen und Grid-GrĂ¶ĂŸen. Wer diese etwas umfassender gestalten möchte, erstellt eigene Child-Themes. Sie vereinfachen den Überarbeitungsprozess, ohne dabei das Parent-Theme zu ĂŒberschreiben, und bieten sich vor allem fĂŒr Coding-AnfĂ€nger an. Child-Themes können ganz einfach selbst ĂŒber einen FTP-Zugang erstellt und editiert werden.

Der richtige Ansatz bei Theme-Individualisierungen

Das Angebot an WordPress-Themes ist schon jetzt gewaltig und scheint tĂ€glich weiterzuwachsen. Eine Myriade an Designs begeistert durch optische und technische Vielfalt fĂŒr alle SeitengrĂ¶ĂŸen und Branchen. HĂ€ufig reicht eine vorgefertigte Version aber nicht. Man möchte ein paar Dinge modifizieren, seien es Farbschemen, Einbindungen oder Grid-GrĂ¶ĂŸen. Was nicht ĂŒber den eingebauten Customizer möglich ist, verlangt umfassende Eingriffe in den Code, und das kann unter UmstĂ€nden zu Theme-Fehlern fĂŒhren. Außerdem ist der ĂŒberarbeitete Code des Original- oder Parent-Theme ohne Sicherung verloren, was Wiederherstellungen zumindest umstĂ€ndlich macht.

Child-Themes richtig einsetzen

Sollen also Anpassungen an einem WordPress-Theme vorgenommen werden, bietet sich ein Child-Theme an. Solche Sub-Themes richten sich vor allem an Coding-Einsteiger, die bislang wenig Erfahrungen mit entsprechenden Eingriffen sammeln konnten. Einerseits ist die Gefahr von Theme-SchĂ€den geringer, zudem können bisherige Änderungen nicht verlorengehen. Außerdem ist es selbstverstĂ€ndlich einfacher, ein bestehendes Theme zu ĂŒberarbeiten, als ein komplett neues Design von Grund auf zu entwerfen. Wer jedoch nur einige wenige Code-Zeilen Ă€ndern möchte oder die gewĂŒnschten Anpassungen problemlos ĂŒber die bereitgestellten Theme-Optionen Ă€ndern kann – dazu zĂ€hlen Layout-Varianten oder andere Headerbilder – braucht kein Child-Theme.

Aber aufgepasst: Updates am Parent-Theme ĂŒberschreiben gewisse Bereiche des Child-Theme. Sollten die Änderungen sehr umfangreich sein, ist möglicherweise doch ĂŒber die Erstellung eines eigenen Themes nachzudenken. RegelmĂ€ĂŸige Backups sind so und so Pflicht, und das gilt nach Child-Modifikationen doppelt und dreifach.

Der Weg zum Child-Theme

Wer nun ein solches Child-Theme erstellen möchte, hat in der Regel drei Möglichkeiten:

  • Vorgefertigte Child-Themes: Besonders populĂ€re Theme-Anbieter bieten hĂ€ufig eigene Child-Themes zum Download an, welche die Überarbeitung vereinfachen. Es lohnt sich immer, zunĂ€chst nachzusehen.
  • Erstellung eigener Child-Themes: Über einen FTP-Zugang wird im Themes-Ordner der WordPress-Installation ein eigener Child-Ordner angelegt. Dann folgt eine style.css mit Grundinfos. Theme-Name und Template mĂŒssen unbedingt ausgefĂŒllt werden. Eine functions.php mit Grundinhalten folgt ebenfalls, dann noch ein optionaler Screenshot fĂŒr die Anzeige in der Theme-Übersicht, schon kann aktiviert werden.
  • Child-Theme-Plugins: Mittlerweile gibt es die eine oder andere Erweiterung fĂŒr WordPress, die auf Knopfdruck eigene Child-Themes anlegt. Notwendig ist das allerdings nur bedingt.
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