Facebook und Google erhalten KI Shopping Update
Die Suche nach Produkten und Angeboten startet für viele Kundinnen und Kunden bei Google, seltener auch am Facebook Marketplace. Das Shoppingerlebnis auf diesen beiden Plattformen soll demnächst durch KI bereichert und erleichtert werden. Vorerst soll das KI Shopping Update in den USA, später in anderen Ländern, ausgerollt werden.
KI-Modus wird direkt ins Google-Shopping-Erlebnis integriert
Anstatt einfach nur Produkt- oder Kategorienamen bei Google einzugeben, ist es in Zukunft möglich, dem Shoppingassistenten auch längere Anfragen zu übermitteln. Das kann dabei helfen, wenn es darum geht, noch schnell ein Weihnachtsgeschenk für die anspruchsvolle Tante zu finden oder sich beraten zu lassen, wenn noch nicht ganz klar ist, welches Möbelstück die beste Lösung für die Einrichtung zuhause ist. Die Antworten gibt der Shoppingassistent auch visuell mit Infos zu Preisen, Rezensionen und Produktdetails wieder.
Google ruft beim Händler an
Dazu liefert das KI-Shopping-Erlebnis von Google künftig eine einfache und übersichtliche Vergleichsversion. Wer beispielsweise nicht weiß, welches neue Smartphone er wählen soll, kann sich mehrere Modelle übersichtlich nebeneinander darstellen lassen. Im Vergleich kann Google auch gesagt werden, auf welche Funktionen oder Eigenschaften dabei ein größerer Schwerpunkt gelegt werden soll.
Google wird außerdem zum Einkaufsassistenten, der selbst aktiv wird. So kann die KI beispielsweise bei Händlern anrufen, um Öffnungszeiten oder Lagerstände zu erfragen. Wer nur zu einem bestimmten Preis kaufen möchte, kann außerdem Kaufaufträge einstellen, die Google automatisch ausführt, sobald der gewünschte Preis erreicht wird.
Wie KI Einzug am Facebook Marketplace hält
Auch Facebook möchte in seinem Marketplace mehr KI zum Einsatz bringen, geht dabei allerdings einen anderen Weg. Das soziale Netzwerk setzt dabei vor allem auf Shopping als soziales Erlebnis. So können Freunde sich zu Marketplace-Gruppen zusammenschließen und gemeinsam einkaufen. Wenn bereits ein Chat mit einem Anbieter gestartet wurde, können Freundinnen und Freunde dazu eingeladen werden, um sich daran zu beteiligen. Im Chat selber werden von der KI passende Antworten vorgeschlagen, um die Kommunikation zu erleichtern.
Doch auch Facebook geht bereits erste Schritte, um zum persönlichen Einkaufsassistenten zu werden. So werden Kommentare und andere Reaktionen auf Marketplace-Anzeigen nun genau registriert, um daraus ein Käuferprofil erstellen zu können. Facebook weiß somit mit der Zeit mehr und mehr, woran der jeweilige Nutzer interessiert ist und welche Kaufinteressen und -präferenzen er hat. Dies kann später z.B. in Produktvorschläge und Angebote mit einfließen. Wie genau diese Einkaufsassistenz später aussehen könnte, macht der Handelsriese Amazon bereits vor.
Amazons KI gibt persönliche Kaufempfehlungen
Der Online-Gigant Amazon kann in Sachen Shopping mit KI natürlich nicht hinterherhinken. Bereits heute kennt Amazon die Kaufpräferenzen seiner Nutzer genau anhand deren Such- und Bestellhistorie. Mit dem neuen Button „Help me decide“ wird genau diese Datenbasis als Grundlage herangezogen, um daraus personalisierte Produktvorschläge zu generieren.
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