Großer Nachholbedarf bei Core Web Vitals

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Großer Nachholbedarf bei Core Web Vitals


Der Countdown läuft: Bereits Mitte Juni sollen die Core Web Vitals eine wichtige Rolle in Googles Suchalgorithmus spielen, wenn das von langer Hand angekündigte Page Experience Update landet. Neben den etablierten Faktoren – Mobilfreundlichkeit, HTTPS, Browsing-Sicherheit und Interstitial-Vermeidung – sollten die Abkürzungen LCP, FID und CLS eigentlich längst in aller Munde sein. Die Realität sieht anders aus, wie eine aktuelle Searchmetrics-Untersuchung zeigt.

Deutschsprachige Websites müssen nachlegen


Mit dem Einsatz der Core Web Vitals will Google die User Experience greifbar machen und als messbare Größe in den Suchalgorithmus einbringen. Auf dem Prüfstein stehen künftig die Rendering-Dauer, Interaktionsfähigkeit und Elementstabilität einer Website. Wenige Wochen vor der Einführung dieser Properties sollten viele Betreiber ihre technischen Schäfchen bereits ins Trockene gebracht haben. Aber, weit gefehlt! Searchmetrics analysierte über zwei Millionen deutschsprachige Websites. Und, siehe da, gerade einmal drei Prozent erreichten gute Werte in allen drei Core-Web-Vitals-Kategorien. Das ist ausbaufähig.

Die Ergebnisse im Detail


Um die Diskrepanz zwischen Anspruch und Realität zu illustrieren, wurden die Durchschnittswerte der 20 höchstplatzierten Google-Ergebnisse für häufige Keyword-Anfragen im deutschsprachigen Raum herangezogen und mit den empfohlenen Werten abgeglichen. Dabei kam heraus:

  • Ein guter LCP-Wert liegt laut Google unter 2,5 Sekunden. Der ermittelte Searchmetrics-Schnitt lag bei 2,47 Sekunden, bei den Top 5 organischen Treffern sogar bei nur 1,93 Sekunden. Bei der Renderzeit ist also alles eitel.
  • Das war es aber auch schon mit den guten Neuigkeiten. Da sich die Interaktionsaktivität FID nicht so einfach messen ließ, wurde stattdessen die Total Blocking Time (TBT) herangezogen. Sie beschreibt jene Ladevorgänge, welche eine Nutzerinteraktion verhindern. Der Google-Richtwert liegt bei 300 Millisekunden, das Studienergebnis war im Schnitt hingegen 43,5 % langsamer.
  • Bei der visuellen Stabilität CLS zeigte sich schließlich ein Komplettabsturz. Google definiert einen optimalen Wert der (Text-)Layoutverschiebung mit 0,1. Der Studienschnitt war 215,7 % schlechter. Hier besteht entsprechend großer Nachholbedarf.

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