Googles missverstandener Mobile-First-Index

Seit einigen Monaten rollt Google seinen Mobile-First-Index Schritt für Schritt aus. Für die Erstellung der Suchmaschinen-Rankings erhält die Mobilversion einer Website erstmals den Vorzug gegenüber den Desktop-Version. Entsprechend nervös sind viele Betreiber, und so häufen sich die Missverständnisse, noch bevor alle Seiten entsprechend umgestellt wurden. Um weiterer Panik vorzubeugen, beantwortete Google kürzlich in einer Serie an Tweets die häufigsten und wichtigsten Mobile-First-Fragen.

Auch ohne Mobilseite im Index

Mobile-First-Index – der Name besagt lediglich, dass die Mobil-Version einer Website den Vorrang erhält. Wer nur über eine Desktop-Version verfügt, landet trotzdem im Index. Dennoch, so Google weiter, sei es an der Zeit, den Umstieg zu vollziehen. Kann die eigene Website nämlich nicht vollständig angezeigt werden oder ist die Nutzung auf dem mobilen Endgerät eingeschränkt, wirkt sich das negativ auf das Ranking aus.

Ein Nachsatz: Entgegen anfänglicher irrtümlicher Annahmen mancher Experten können Akkordeon- und Hamburger-Menüs auch für Smartphone-Nutzer verwendet werden, um für mehr Übersichtlichkeit und Komfort zu sorgen. Das beeinflusst die Indexierung kein bisschen.

URL, Caching und Geschwindigkeit

Sie verwenden separate URLs für Ihre Desktop- und Ihre Mobil-Version? Das ist überhaupt kein Problem: Google zeigt jedem Nutzer die relevante URL an, indexiert wird jedoch einzig der Inhalt der mobilen URL. Für Websites mit responsive Design (d.h. mit nur einer URL für jede Version) ist das egal. Der aktuelle Cache-Bug betrifft übrigens nur die Benutzeroberfläche und wirkt sich nicht negativ auf Indexierung und Ranking aus. Gleichzeitig hat das frisch angekündigte Speed-Update nichts mit dem Mobile-First-Index zu tun. Und doch sei erwähnt, dass schnellere Sites für Mobilnutzer definitiv einen kräftigen Vorteil haben.

Zum Abschluss sei noch gesagt, dass Mobil-Freundlichkeit keinen automatischen Ranking-Boost mit sich bringt. Das aktuelle Index-Update nimmt lediglich die Mobil-Version als Indexierungsgrundlage – Qualität, Inhalt und Usability müssen unabhängig davon stimmen, um positiv zu ranken. Also: An die Arbeit!

Quelle: t3n.de

Copyright Foto: pixabay.com/Pexels

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