Eigener Gehweg für Handysüchtige in chinesischer Großstadt

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Im urbanen Zentrum der chinesischen Großstadt Chongqing leben 7,5 Millionen Menschen, weitere 21 Millionen in den Vororten, Randvierteln und den Verwaltungsbezirken im direkten Umland. Diese Zahlen machen Chongqing zu einer der vier großen regierungsunmittelbaren Städte der Republik. Gerade in Zentrum leben viele Menschen, die bestens mit Mobiltelefonen und Smartphones versorgt sind. Wer seinen Blick auch unterwegs nicht vom Bildschirm lösen kann, bekommt hier einen eigenen Gehweg zugesprochen.

Gehen auf eigene Gefahr

In der Foreigner Street – Teil des Unterhaltungsviertels mit Geschäften aus aller Herren Länder und Vergnügungsparks – gibt es einen eigenen Weg für Handysüchtige. Der Gehweg teilt sich in einen handyfreien Bereich, in dem Mobiltelefone ausdrücklich verboten sind, und in einen Streifen für Handynutzung, auf dem man sich gemäß angebrachtem Warnschild auf eigener Gefahr bewegt. Dienen soll dieser eigene Handyweg vermutlich zum Schutz jener, die auch in Bewegung ihren Blick nicht vom Bildschirm abwenden können. Ob diese Einrichtung funktioniert, konnte bislang nicht festgestellt werden. Augenzeugen zufolge haben die meisten jener, die ohnehin auf ihr Mobiltelefon starren, die Bodenmarkierung nicht einmal wahrgenommen.

Quelle: engadget

Autor: Walter Kraus

Copyright Foto: Twin design/Bigstock.com

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