Domain-Squatting durch sichere Markenauftritte verhindern

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Domain-Squatting durch sichere Markenauftritte verhindern

Online-Betrugsmaschen sind leider keine neue Erfindung. Eine Studie zeigt, dass sich 85 % aller Einzelhandelsmarken im Jahr 2019 mit Fake-Domains konfrontiert sahen. Diese Fake-Anbieter versuchen Produktfälschungen anzudrehen oder kokettieren sogar direkt mit Malware. Domain-Betrug und Domain-Squatting greifen immer weiter um sich und verursachen schwere Imageschäden. Aber was steckt eigentlich dahinter? Und wie kann sich eine Marke gegen solche Fake-Angriffe schützen?

So wird betrogen

Leider gibt es nicht nur eine einzige Betrugsform, die Marken plagt. Generell wird unterschieden zwischen:

  • Cybersquatting: Betrüger oder Cybersquatter („Cyber-Besetzer“) registrieren gezielt geschützte Begriffe als Teil des Domainnamens, um diese für teures Geld an den eigentlichen Inhaber zu verkaufen. Um den Preis in die Höhe zu treiben und Verkaufsdruck aufzubauen, landen oft geschäftsschädigende Inhalte auf diesen Domains.
  • Typosquatting: 96 % aller Unternehmen haben mit wortgleichen Fake-Domains zu kämpfen. Auf den ersten Blick scheint die korrekte URL in der Browserleiste zu stehen, doch werden kleine, kaum merkliche Änderungen vorgenommen (z. B. ein „O“ wird zur „0“), um die Fake-Seite registrieren zu können.
  • Domain-Spoofing: Beim Ad-Bidding geben Fake-Anbieter gefälschte URLs (z. B. für die richtige Markenseite) für Werbegebote an und lassen die Anzeige auf einer anderen (Fake-)Seite ausspielen. Das Geld geht an die Betrüger, der Imageschaden ist groß. Solche gefinkelten Maschen gehen auch schon mal mit Industriespionage und der kompletten Kopie von ganzen Produktserien einher.

Sichere Markenauftritte gestalten

Gerade angesichts des stetig wachsenden E-Commerce-Marktes muss die Sicherheit des Markenauftritts gewährleistet sein und unbedingt ins Risikomanagement einbezogen werden. Neben dem wirtschaftlichen Schaden ist der Imageschaden mitunter gewaltig und kann eine Brand sogar irreparabel beschädigen. In der Regel wird mit spezialisierten Agenturen zusammengearbeitet, die etwaige Domain-Verstöße recherchieren und relevante Daten einholen. Moderne Tools durchsuchen umfassende Domain-Kataloge auf Markennamen, Fehlschreibungen und bestimmte Präfixe und Suffixe, die auf eine Markenrechtsverletzung hinweisen. In weiterer Folge werden entsprechende Schritte von Beschwerden bis zur Einschaltung eines Anwalts vorgeschlagen. Als vorbeugende Maßnahme können mit der Markenregistrierung auch gleich sämtliche Domains mit unterschiedlichen TLDs sowie eventuellen Fake-Schreibweisen registriert und somit blockiert werden. Das geht allerdings ins Geld.

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