Die heißesten Webdesign-Trends 2021 im Überblick

Colleagues Working on Web Design Startup Together on Wooden Tabl
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Im Mai 2021 bringt Google ein neues Page Experience Update auf den Weg, das die Nutzerfreundlichkeit der Website in den Mittelpunkt rückt. Hochwertige Nutzererlebnisse auf allen Endgeräten und in allen Lebenslagen ohne Einschränkungen, ohne Verlangsamung oder Navigationsprobleme spielen nun endlich eine zentrale Rolle. Die aktuellen Webdesign-Trends ließen sich natürlich von diesen Entwicklungen inspirieren und finden innovative Wege, um User Experience und visuelle Attraktivität miteinander zu verbinden.


Scrolling

Gut gescrollt ist halb gewonnen. Die Diskussion um above the fold und below the fold ist nicht neu, zudem bestimmt der Parallax-Effekt bereits seit einigen Jahren die Überlegungen erfahrener Webdesigner. Nun geht Scrolling einen Schritt weiter und entwickelt neue Ansätze eines bekannten Systems. Die Verbindung von Parallax Scrolling und Scroll-Animationen schafft eine digitale Welt des Staunens. Wichtig ist allerdings, dass der Einsatz die Funktionalität der Website – egal auf welchem Endgerät – sowie die Vermittlung wichtiger Informationen nicht stört. Eventuell sollte eine Möglichkeit zur Deaktivierung
angeboten werden.

Etwas kniffliger gestaltet sich die Angelegenheit bei horizontalem Scrolling. Bei dieser Methode wird eine Site nicht von oben nach unten, sondern von links nach rechts (und umgekehrt oder sogar wechselweise) durchgescrollt. Das sieht, richtig angelegt, überaus stylisch aus, kann sich jedoch negativ auf die User Experience auswirken. Deswegen sollte immer eine Alternative angeboten werden, um die Seite auf andere Weise „erleben“ zu können. Auf häufige Richtungswechsel sowie recht lange Texte sollte verzichtet werden, denn viel Inhalt und horizontales Scrolling vertragen sich nicht so recht.

Richtig eingesetzt, können Scrolling-Effekte und -Animationen ganze Geschichten erzählen, sogenanntes „Scrollytelling“. Große, hochauflösende Bilder in Verbindung mit Textabsätzen können beispielsweise umfassende Artikel mit ansprechender visueller Aufmachung greifbarer machen. Farblich voneinander abgehobene, einrastende Scrolling Cards spenden hingegen ein Gefühl der Unendlichkeit, mit etwas Minimalismus gepaart.


Farbgebung

Apropos Farben: Für knallige Farbpaletten ist 2021 definitiv das falsche Jahr, denn die Webdesign-Trends zeigen sich bodenständig, aufgeräumt und durchaus minimalistisch. So gibt es manche Sites, die inzwischen komplett auf Farben verzichten und die Schwarz-Weiß-Optik stattdessen durch vorwitzige Animationen als Eye-Catcher ersetzen – sehr reduziert, sehr effektiv. Organische Farbtöne sprechen hingegen für Nachhaltigkeit, für Umweltbewusstsein und unaufdringliche Ehrlichkeit. Natürlichkeit ist einer der ganz großen Trends dieser Tage. Im Verbindung mit Neumorphism-Ansätzen, die vornehmlich mit minimalem Kontrast und weichen Schatteneffekten arbeiten, entstehen sanftmütige, eskapistische Gesamtkonzepte.


3D oder 3-Nee?

Gefühlt jedes Jahr wird der große Durchbruch von 3D-Effekten und Virtual-Reality-Elementen prophezeit. Bislang ist es bei solchen Prophezeiungen geblieben, denn der dreidimensionale Durchbruch lässt weiterhin auf sich warten. Ist 2021 das Jahr für eine neue Dimension? Tatsächlich ersetzen 3D-Elemente stellenweise klassische 2D-Icons und -Illustrationen, während Augmented Reality bei Produktwerbung Sinn machen kann. Aktuell scheinen solche Lösungen jedoch kampagnengebunden zu sein und passen nicht überall – hier braucht es wohl noch etwas werbenden Mut, um eine echte Trendwende einzuleiten.


Content als Designlösung

Eigentlich sollte der Content stets eine zentrale Rolle in den Designideen einnehmen. Aktuelle Trends denken dies nun weiter. Während manche Brands Produkteigenschaften als Design-Eckpfeiler heranziehen – beispielsweise die Texturen eines Nagellacks als Layout-Konzept – holen andere Interaktivität auf ein neues Niveau. So können bestimmte Elemente durch Content hinterlegt werden und durch Handlungen eigene Inhaltskreationen entstehen lassen, man wird quasi zum Komponisten der eigenen Idee. Collagen verbinden interaktive Handlung mit kontrolliertem Chaos und laden zum Entdecken ein. Die Zusammenstellung verschiedener Bildpunkte, Grafiken und Illustrationen mit scharfen Kontrasten kann so manches Geheimnis verbergen und zu langer Verweildauer bei gleichzeitig exzellenter User Experience führen.



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